All eyes on green spots

ALL EYES ON GREEN SPOTS! ist der grüne Faden, der sich durch die Quartiere Aachen-Nord und Aachen-Ost zieht. Identifikation mit dem Stadtteil, Steigerung der Aufenthaltsqualität und Gestaltung der eigenen Lebensräume hat sich das Projekt auf die Fahnen geschrieben. Daneben geht es um Qualifizierung und die Schaffung beruflicher Perspektiven, was letztlich den Bewohnern und dem Stadtteil zugute kommt.

Projektbeschreibung

„All eyes on green spots“ist ein Projekt im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)“ BIWAQ verbessert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des BMUB die Chancen von Bewohnerinnen und Bewohnern in benachteiligten Stadtteilen. Das Programm fördert Projekte zur Integration in Arbeit und zur Stärkung der lokalen Ökonomie.
Hauptantragsteller ist die Stadt Aachen mit seinem Fachbereich für Wirtschaftsförderung und europäische Angelegenheiten, die die Projektleitung an Frau Sabine Will übertragen hat.

Projektziele

„All eyes on green spots“ möchte zur Stabilisierung und ganzheitlichen Aufwertung in den Quartieren „Soziale Stadt“ Aachen-Nord und Aachen-Ost beitragen. Die Qualifizierung und die beruflichen Perspektiven der BewohnerInnen dieser beiden benachteiligten Stadtteile sollen nachhaltig verbessert, sowie die lokale Ökonomie gestärkt werden.
Erreicht wird dies durch eine Grün-Route, die sich wie ein Band durch die Quartiere zieht und alle Blicke auf sich zieht: ALL EYES ON GREEN SPOTS! Die deutliche Sichtbarkeit im Straßenbild, der hohe Wiedererkennungswert und die direkte Identifikation tragen zu einem positiven Stadtteilimage bei. Teilnehmende schaffen neue Aufenthaltsqualitäten und gestalten ihre eigenen Lebensräume neu, für sich und andere.
Einerseits geht es um die Begrünung und Pflege von Baumscheiben, öffentlichen und privaten, aber öffentlich zugänglichen Anlagen und Plätzen – Stichwort: Urban Gardening – andererseits um die Entwicklung und den Bau von Designobjekten zur weiteren Ausgestaltung der green spots, wie z.B. Möbel aus Paletten, Holz, Metall, Beton und anderen (Recycling-) Materialien, Blumen- und Pflanzkübel, Sonnensegel, Lichtinstallationen u.a.

Kooperationspartner

Kooperationspartner sind das Sozialwerk Aachener Christen e.V., die sich mit dem Schwerpunkt Garten- und Landschaftsbau (GaLa) um die Begrünung und Pflege der green spots kümmern sowie Mitglieder der designmetropole aachen, die – zusammen mit den Teilnehmenden –  für die Entwicklung und Gestaltung der Designprodukte verantwortlich sind. Als weiteres Ziel wird im Bereich lokaler Ökonomie daran gearbeitet, regionale Produktionsketten mit Designobjekten zu etablieren, die Arbeitsplätze für benachteiligte Menschen schaffen.
Das Jobcenter übernimmt als weiterer Kooperationspartner die Zuweisung der Teilnehmer in die Maßnahme.

     

Zielgruppe, Verweildauer und Anforderungen

Im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung können Langzeitarbeitslose über 27 Jahren teilnehmen, die vornehmlich in Aachen-Nord und Aachen-Ost wohnen, Menschen, die einen Migrationshintergrund haben und/oder über geringe Deutschkenntnisse verfügen und Menschen, die psychosomatische oder Sucht-Erkrankungen aufweisen (Schwerbehinderungen müssen individuell geprüft werden). Außerdem Flüchtlinge ab 27 Jahren mit (beschränktem) Zugang zum Arbeitsmarkt.
Die Verweildauer der Teilnehmenden beläuft sich, abhängig vom individuellen Förderbedarf, auf maximal 12 Monate.
Die Arbeitszeit beträgt 30 Stunden/Woche, von denen 15 Stunden im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit mit einer Mehraufwandsentschädigung vergütet werden und 15 Stunden in denen die Teilnehmenden im Rahmen des Programms BIWAQ qualifiziert werden.
Es sind keine besonderen und fachlichen Qualifikationen erforderlich. Entscheidend ist die Bereitschaft, gärtnerische und handwerkliche Tätigkeiten nach Plan auszuführen, wobei gesundheitliche Einschränkungen durch Rückenprobleme im Garten- und Landschaftsbau ungünstig sind.
Qualifiziert wird in vielen Bereichen, die für die Gestaltung der green spots notwendig sind: Holz, Metall, GaLa (Garten- und Landschaftsbau), Nähen u.a.
Teilnehmerinnen sind erwünscht!

Beginn und Ende des Projekts

Das Projekt ist am 01.07.2015 gestartet und endet am 31.12.2018.

Durchführungsort

low tec - Gemeinnützige Arbeitsmarktförderungsgesellschaft mbH
Auf der Hüls 183
52068 Aachen

Anmeldung

Interessenten werden durch das Jobcenter der StädteRegion Aachen zugewiesen.
Bei Fragen zum Projekt stehen Ihnen die Projektverantwortlichen als Ansprechpartner zur Verfügung. Wir beraten Sie gerne.

Ansprechpartner

Lokale Ökonomie / Orte für Green-Spots:
Michael Omsels – low tec
Projektleitung und -entwicklung, Qualitätssicherung
Tel:  +49 241 / 160 25 23 - 31
Fax:  +49 241 / 160 25 23 - 29
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Beratung von Menschen, die gerne mitwirken würden:
Margit Steinbach
Sozialpädagogische Fachkraft
Tel:  +49 241 / 160 25 23 - 35
Fax:  +49 241 / 160 25 23 - 29
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Informationsmaterial herunterladen / weiterführender Link

zum Download Symbol klicken Download Flyer zum Projekt "All eyes on green spots"

Zur Projektseite im Internetauftritt der Stadt Aachen, Wirtschaftsförderung

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Das Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union und aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

Logo Europäische Union  Logo Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit  Logo Europäischer Sozialfonds - ESF    Logo - Zusammen. Zukunft. Gestalten.    Logo BIWAQ

 

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